Wer ist die/der Größte?

Umrisse zeichnen und vergleichen

Naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen: Vergleichen, Sortieren, Messen und Beobachten

Wer ist die oder der Größte in der Gruppe? Dazu braucht man nicht immer ein Maßband oder einen Meter.
Man benötigt große Papierbögen oder –rollen (zum Beispiel Packpapier oder Tapete), Stifte und Klebeband.

Die Kinder malen gegenseitig ihre Körperumrisse und die Umrisse ihrer Hände und Füße nach. Sie schauen die Ergebnisse an und überlegen gemeinsam, wie man die Umrisse am besten sortieren kann. Mögliche Fragen: Wer ist am größten? Wer hat die längsten Arme? Sind die Arme oder die Beine länger? Ist das bei jedem gleich? Ist das älteste Kind auch das größte?

Die Umriss-Bilder werden aufgehängt und die Kinder können sich immer wieder in ihre Umrisse stellen und beobachten, ob sie noch hineinpassen. Wenn ein Kind nicht mehr in den Umriss hineinpasst, kann man einen neuen Umriss in einer anderen Farbe drum herummalen.

Weitere Impulse:
Die Kinder strecken ihre Arme zur Seite aus und dann wird der Abstand von den Fingerspitzen an der linken Hand bis zu den Fingerspitzen an der rechten Hand gemessen. Auch die Körpergröße wird gemessen. Die Ergebnisse werden in eine Tabelle eingetragen. Was fällt auf? Jüngere Kinder können die Längen mithilfe von Bändern und Schnüren messen.

Körperumrisse sind ein guter Gesprächsanlass, um Fragen rund um das Thema „Was macht die Zeit mit meinem Körper?“ nachzugehen.

Die Kinder beobachten, wie sich einzelne Körperteile über einen Zeitraum verändern (oder nicht).

Wie habe ich mich verändert? Die Kinder bringen Fotos von früher mit. Sie können auch eine Zeitleiste erstellen, auf denen alle bisherigen Stationen ihres Lebens festgehalten werden.

Die Kinder erfragen zu Hause, wie lang es bei der Geburt war. Dann bekommt jedes Kind eine Schnur mit seiner „Geburtslänge“, die es mit den anderen Kindern vergleichen kann.

Die Kinder sammeln Ideen oder malen Bilder, wie sie in ein paar Jahren aussehen könnten.

 

    

Fotos: Forscherstation

Das Experiment des Monats zum Download hier (PDF).

 

Buchtipp:

Ich groß – du klein
von Lilli L’Arronge
ISBN-13: 978-3942787208

Das große Wiesel hat ein kleines Wieselkind. In kurzen Reimen und vergnügten Bilderpaaren zeigt das Buch augenzwinkernd die Unterschiede zwischen großen und kleinen Leuten, pardon, Wieseln und warum das große Wiesel das kleine Wieselchen so schrecklich lieb hat. Das Wiesel und das Wieselkind tun nichts lieber, als ihre Zeit miteinander zu verbringen. Und weil das Wieselkind immer das tun will, was das große Wiesel tut, dauert zwar meistens alles etwas länger, macht aber auch viel mehr Spaß! Da wird gespielt und gearbeitet, geknödelt und geblödelt, gebadet und geträumt. Und auch wenn die beiden sich manchmal streiten die ganz große Liebe füreinander, die ist immer da! In den beiden Wieseln, die uns in diesem vergnügten und humorvollen Bilderbuch begegnen, werden sich Kinder wie Eltern wiedererkennen.

 

 

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