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Forschungsprojekt „Naturwissenschaftliche Lernumgebungen für Systematisierer und Empathisierer im Vorschulalter – eine empirische Studie

Ein interessanter Erklärungsansatz für die unterschiedliche Motivation von Schülern und Studenten für die Beschäftigung mit Naturwissenschaften ist die Empathisierer-Systematisierer-Theorie (Baron-Cohen 2002), nach der jeder Mensch einem sogenannten Braintype zugeordnet werden kann. Menschen mit dem Braintype „Systematisierer“ sind in der Regel höher motiviert, sich mit Naturwissenschaften zu beschäftigen, als „Empathisierer“.

Mit dem Anspruch der (Allgemein-) Bildung und im Sinne einer „Science for all“ sollten alle Menschen für Naturwissenschaften motiviert bzw. interessiert werden (Aikenhead 2001). Ziel dieser Studie ist es deshalb, herauszufinden, inwieweit Vorschulkinder mit unterschiedlichen Braintypes auf unterschiedliche naturwissenschaftliche Lernumgebungen reagieren. Dazu werden bei Kindern im Vorschulalter mithilfe eines Fragebogens, den die Eltern und Erzieher ausfüllen, die Braintypes ermittelt. Ein Teil der Kinder erlebt dann eine naturwissenschaftliche Lernumgebung mit eher systematischem Ansatz, ein anderer Teil eine Lernumgebung mit eher empathischem Ansatz. Die Lernumgebungen werden videografiert und im Anschluss mit dem Schwerpunkt auf dem Aufmerksamkeitsverhalten ausgewertet.

Doktorandin: Nina Skorsetz, Pädagogische Hochschule Heidelberg Betreuerin: Prof. Manuela Welzel-Breuer, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Weitere Informationen bei:

Nina Skorsetz Tel.: +49 (0) 6221 - 477-743 skorsetz@forscherstation.info  
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