Forschungsprojekt „Frühe naturwissenschaftliche Bildung im Kindergarten: Eine empirische Studie zur Rolle der Eltern und deren Resonanz auf frühe naturwissenschaftliche Bildungsangebote“

Im Rahmen der Studie soll die Rolle der Eltern im Hinblick auf Angebote früher naturwissenschaftlicher Bildung im Kindergarten untersucht werden. Hintergrund ist die Tatsache, dass Kinder in einem geteilten Betreuungsfeld leben und täglich zwischen Kindergarten und Familienleben wechseln. Der Einfluss des Familienlebens mit seinen eigenen Erfahrungsräumen spielt nachweislich eine große Rolle (Sylva et al. 2010) und wird trotzdem in fachdidaktischen Studien oft aus dem Blick verloren. Wir wollen herausfinden, ob und wie Eltern von naturwissenschaftlichen Bildungsangeboten im Kindergarten erfahren, ob und wie sie diese zu Hause aufgreifen und eventuell ergänzen, ob und wie sie darüber mit dem Kindergarten kommunizieren. Um Erkenntnisse zur Resonanz auf naturwissenschaftliche Bildungsangebote zu gewinnen, werden u.a. mit Eltern als Experten Leitfaden gestützte Einzelinterviews durchgeführt. Die Auswertung entsprechend der oben genannten Problematik erfolgt qualitativ über Kategorienbildung.

Doktorandin: Dipl. Päd. Brigitte Pflüger-Schmezer, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Betreuerin: Prof. Manuela Welzel-Breuer, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Im Oktober 2017 hat Frau Brigitte Pflüger-Schmezer ihre Dissertation an der Forscherstation abgeschlossen

Informationsflüsse: Eine empirische Studie zur Zusammenarbeit von Elternhaus und Kindergarten im Bereich der frühen naturwissenschaftlichen Bildung
Dissertation Dr. Brigitte Pflüger-Schmezer

Während Kitas mit ihrer frühen naturwissenschaftlichen Bildung stark an Bedeutung gewonnen und wissenschaftlich begleitet werden, gibt es in Bezug auf das Elternhaus der Kinder kaum wissenschaftliche Studien. Die Ergebnisse der Interviewstudie zeigen, dass es einen regen Informationsfluss zwischen den Einrichtungen und den Elternhäusern gibt. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass die Kommunikation an der Oberfläche bleibt, und Ziele und Inhalte früher naturwissenschaftlicher Bildung nur lückenhaft transportiert werden. Die Kommunikationskompetenz sollte zwingend in Aus- und Weiterbildungskonzepte aufgenommen werden. Die Studie zeigt Möglichkeiten zum Aufbau der Kommunikationskompetenz.
Quelle
https://opus.ph-heidelberg.de/frontdoor/index/index/docId/238

 

Weitere Informationen bei:

Dr. Brigitte Pflüger-Schmezer
Tel.: +49 (0) 6221 – 477-766
Pflueger-Schmezer@forscherstation.info

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